Gefaengnis

Zeitqualität

Zeitqualität

Selbstverfasste eigene Gedanken zur Zeitqualität und dem persönlichen Erleben eben dieser Zeitqualität. Denn die Zeitqualität verändert sich. Immer und immer schon. Denn Evolution passiert.
Tatsächlich beschäftigt mich mein Leben sehr und ich benötige Zeit meine Gedanken zu hören und zu verfassen.
Meine Zeitqualität hat sich auf zwei Ebenen aufgeteilt. Einerseits läuft die Zeit schneller ab und anderseits geht manches viel zu langsam von statten.
Es geht um das persönliche Erleben und die persönliche Bewertung von dem, was uns in diesem Leben begegnet.
Jeder gibt sich in seinem Rahmen die größtmögliche Mühe ein gelungenes Leben zu führen. Doch was ist ein gelungenes Leben und wie sieht die Mühe aus?
Es gibt so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Ist davon eine richtiger als die andere?
Gibt es ein Rezept für das Leben, für Heilung, für den Erfolg? Wo setzt das an?
Es gibt nur eine gesicherte Erkenntnis, unser persönliches Leben wird in dieser Form, irgendwann sterben. Es gibt eine persönliche und eine kollektive Sichtweise auf ein Leben und seine Endlichkeit.
Und diese Endlichkeit macht Angst. Wir alle, persönlich und auch kollektiv, haben einen unterschiedlichen Ansatz mit dieser Tatsache umzugehen. Es werden Regeln aufgestellt, es wird ignoriert, gespalten und gekämpft, es wird Schuld verteilt und Zuständigkeiten und nur noch selten (Selbst-) Verantwortung. Wer hat schon auf dem Schirm, dass er was zum Kollektiv beisteuert? Das er mit Schöpfer einer Wirklichkeit ist, die nicht nur von einem Einzelnen beherrscht wird.
Wir haben Erwartungen an uns, an andere Menschen. Enttäuschen uns und andere. Gibt es was zu vermeiden oder gibt es nur den Best möglichen Umgang?
In meinem Leben habe ich so viel gekämpft und mich angestrengt, um mich zu kultivieren, dazuzugehören, Sinnvolles zu tun und erfolgreich zu sein. Ich wollte die Kontrolle und dachte mich zu perfektionieren wäre ein guter Weg. Inneren Frieden wollte ich in mir erreichen. Schnell hatte ich begriffen, dass es nur Stellschrauben in mir gibt, nicht in der Welt oder an der Welt.
Und heute? Frieden mit mir. Ich habe mein Bestes gegeben. Loslassen, denn niemand, kann ermessen, was ich geleistet habe oder auch nicht. Und schon gar nicht hat jemand das Recht mein Tun zu bewerten. Sie tun es trotzdem. Alles ein Weg, ok., in Ordnung. Was bleibt, ist meine Enttäuschung darüber, dass selbst Menschen, für die ich nach meinem Ermessen, viel aus Liebe getan habe, mir nichts lassen. Auch das kann ich nicht ändern. Also nehme ich meinen Schmerz wahr, mich in den Arm und lasse los, was ich nicht beeinflussen kann. Akzeptanz meiner Selbst und Akzeptanz anderer und ihrer Wahrheit.
Ein weiter langer Weg, der für mich noch nicht endet, der aber mit dieser inneren Haltung leichter wird.
Und ein letztes, ich bitte das fehlende offensichtliche Gendern mir zu verzeihen, denn in Gedanken bin ich bei Menschen und das umfasst automatisch beide Geschlechter mit all ihrem persönlichen Ausdruck und sein. Das Thema ist komplex.

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