Von der Härte einer Generation und denen die Funktionieren mussten
Diese meine Gedanken sind inspiriert von einem Besuch im Haus der Geschichte in Bonn und einem Podcast des Deutschland Radio Kultur. Das Thema beider war die Entwicklung der Generationen nach dem 2. Weltkrieg.
Die Überlebenden des Krieges und die direkten nachkommenden Generationen waren geprägt von der Notwendig zu überleben und wieder aufzubauen. Sie waren hart gegen sich selbst. Es galt zu überleben und wieder aufzubauen. Da gab es keinen Spielraum für Befindlichkeiten. Die Geschichte wurde geleugnet, verdrängt und verschwiegen.
Dann wurden die Generationen geboren, die die Nachfolge der sogenannten Nachkriegsgeneration angetreten sind, die „Babyboomer“. Sie mussten funktionieren. Auch hier war kein Platz für das Fühlen von Bedürfnissen. „Sei fleißig, dann kannst du alles erreichen!“ war das Credo, welches von den Eltern weitergegeben wurde. Selbstentfaltung, Selbstfindung waren nach, wie vor nicht gefragt. Zwar wurde geredet, es wurden Argumente ausgetauscht, die Ratio wurde über das Gefühl gestellt, aber nicht gefühlt. Nicht offiziell, nicht erkennbar und einen Umgang mit Gefühlen gab es nicht, nur das Verdrängen.
Nicht was du gerne arbeiten wolltest, war wichtig, sondern dass dein Beruf Geld einbringt. Wer glück hatte, fand den Weg in die Psychotherapie oder in ähnliche Institutionen und begann somit einen Weg der Aufarbeitung. Die Gefühle zu befreien und einen Umgang mit ihnen zu entwickeln, war das Thema.
Raus aus der Sprachlosigkeit, aus dem namenlosen Entsetzen, dass seid Generationen verdrängt war. Nicht mehr schuld sein wollen. Fühlen wollen. Sich selbst nahekommen, finden, was die eigene Persönlichkeit ausmacht.
So arbeitet jede Generation das Trauma des Krieges auf, soviel wie geht.
Und wo stehen wir jetzt?
Zunehmend gibt es Menschen, die in der Lage sind zu fühlen, die interessiert sind und miteinander reden. Es gibt nur noch wenige, die in der Sprachlosigkeit versinken. Auch noch in der jungen Generation wirkt das Trauma des Krieges nach.
Vielleicht ist hier die Kluft zwischen den Generationen, die überbrückt werden, müsste. Damit das Erfahrene nutzbar wird. Jede der vorangegangen Generation hat ihr Bestes gegeben und Eigenschaften entwickelt, die durchaus ihrer Zeit angemessen waren und auch heute noch nützlich wären.
Struktur, Grenzen und das Fühlen sollten miteinander sinnvoll verknüpft werden. Wenn der Mensch im Einklang mit seinem Herzen seinen Lebensweg geht, schützt das nicht vor der Härte des Lebens, aber es macht möglich wieder aufzustehen und weiterzugehen. Denn das Schicksal in Form von Krankheit, Verlust und Sterben bleiben Themen eines Lebens, die es zu bewältigen gilt. Wer sich fühlen kann, kennt auch das Mitgefühl und das Ausspielen der Menschen hört auf. Vielleicht schaffen wir damit einen Schritt in Richtung Frieden, statt in einen neuerlich Krieg, der sich anzudeuten beginnt.
Zeitqualität
Zeitqualität
Selbstverfasste eigene Gedanken zur Zeitqualität und dem persönlichen Erleben eben dieser Zeitqualität. Denn die Zeitqualität verändert sich. Immer und immer schon. Denn Evolution passiert.
Tatsächlich beschäftigt mich mein Leben sehr und ich benötige Zeit meine Gedanken zu hören und zu verfassen.
Meine Zeitqualität hat sich auf zwei Ebenen aufgeteilt. Einerseits läuft die Zeit schneller ab und anderseits geht manches viel zu langsam von statten.
Es geht um das persönliche Erleben und die persönliche Bewertung von dem, was uns in diesem Leben begegnet.
Jeder gibt sich in seinem Rahmen die größtmögliche Mühe ein gelungenes Leben zu führen. Doch was ist ein gelungenes Leben und wie sieht die Mühe aus?
Es gibt so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt. Ist davon eine richtiger als die andere?
Gibt es ein Rezept für das Leben, für Heilung, für den Erfolg? Wo setzt das an?
Es gibt nur eine gesicherte Erkenntnis, unser persönliches Leben wird in dieser Form, irgendwann sterben. Es gibt eine persönliche und eine kollektive Sichtweise auf ein Leben und seine Endlichkeit.
Und diese Endlichkeit macht Angst. Wir alle, persönlich und auch kollektiv, haben einen unterschiedlichen Ansatz mit dieser Tatsache umzugehen. Es werden Regeln aufgestellt, es wird ignoriert, gespalten und gekämpft, es wird Schuld verteilt und Zuständigkeiten und nur noch selten (Selbst-) Verantwortung. Wer hat schon auf dem Schirm, dass er was zum Kollektiv beisteuert? Das er mit Schöpfer einer Wirklichkeit ist, die nicht nur von einem Einzelnen beherrscht wird.
Wir haben Erwartungen an uns, an andere Menschen. Enttäuschen uns und andere. Gibt es was zu vermeiden oder gibt es nur den Best möglichen Umgang?
In meinem Leben habe ich so viel gekämpft und mich angestrengt, um mich zu kultivieren, dazuzugehören, Sinnvolles zu tun und erfolgreich zu sein. Ich wollte die Kontrolle und dachte mich zu perfektionieren wäre ein guter Weg. Inneren Frieden wollte ich in mir erreichen. Schnell hatte ich begriffen, dass es nur Stellschrauben in mir gibt, nicht in der Welt oder an der Welt.
Und heute? Frieden mit mir. Ich habe mein Bestes gegeben. Loslassen, denn niemand, kann ermessen, was ich geleistet habe oder auch nicht. Und schon gar nicht hat jemand das Recht mein Tun zu bewerten. Sie tun es trotzdem. Alles ein Weg, ok., in Ordnung. Was bleibt, ist meine Enttäuschung darüber, dass selbst Menschen, für die ich nach meinem Ermessen, viel aus Liebe getan habe, mir nichts lassen. Auch das kann ich nicht ändern. Also nehme ich meinen Schmerz wahr, mich in den Arm und lasse los, was ich nicht beeinflussen kann. Akzeptanz meiner Selbst und Akzeptanz anderer und ihrer Wahrheit.
Ein weiter langer Weg, der für mich noch nicht endet, der aber mit dieser inneren Haltung leichter wird.
Und ein letztes, ich bitte das fehlende offensichtliche Gendern mir zu verzeihen, denn in Gedanken bin ich bei Menschen und das umfasst automatisch beide Geschlechter mit all ihrem persönlichen Ausdruck und sein. Das Thema ist komplex.
Helfen kann dir keiner
wenn du ein „Ja-aber-Mensch“ bist. Bist du nicht offen für neues Lernen, für Veränderung steckst du in deiner Routine fest, kommst du nicht raus. Dann bist du nicht für dich entschieden, gehst du nicht auf die Suche nach dem was dir guttut. Du gibst anderen die Schuld und Verantwortung für dein Leben, statt die Verantwortung zu übernehmen für das, was du willst. Das müssen keine großen Schritte oder Dinge sein, dass kommt möglicherweise mit der Zeit und der Übung. Es braucht Mut und du kannst dir Unterstützung holen.
Die Entscheidung liegt bei Dir!
Was willst du aus dir und deinem Leben machen? Was möchtest du erleben? Wohin möchtest du wachen? Wovon träumst du? Oder möchtest du heilen?
Dann entscheide dich ohne wenn und aber für dich. Sag ja zu dir.
Vielleicht ist in meinem Angebot etwas für dich dabei?

Drei Geschichten
- Wasserschlacht.
Eine dreiwöchige Kinderfreizeit in Österreich. Mittagspause der Betreuer und die Kinder sollten auf ihren Zimmern bleiben und sich auch ausruhen. Wie langweilig ist das denn? Die Kinder denken nicht daran. Mädchen gegen Jungs wird gespielt. Ein Mädchen wird von den Jungs „entführt“ und die Mädchen wollen das entführte Mädchen zurückholen… Es entsteht eine Wasserschlacht im ganzen Haus. Wie, das passiert ist, weiß keiner so richtig. Letztlich ist es nicht wichtig, wer gewinnt oder was war da noch mit einer Entführung? Egal, es macht Spaß! Mit Feuereifer werden Zahnputzbecher mit Wasser befüllt und nass gespritzt, wer sich nicht schnell genug duckt. Aber oh, Schreck, die Mittagspause nähert sich ihrem Ende. Jungs und Mädchen beraten, was zu tun ist, denn Ärger wollen sie nicht bekommen. Also, der Flur muss trocken werden. Nur wie. Idee! Jeder nimmt eins von seinen Handtüchern und sie wischen das Treppenhaus wieder trocken. Gut. Gesagt getan. Allerdings es reicht nicht. Was jetzt? Die Zeit drängt. Eines der Kinder entdeckt unter der Treppe den Toilettenpapier-Vorrat des Hauses. Idee! Wir rollen das Toilettenpapier ab. Einer steht am Anfang des Flurs einer am Ende und es geht hin und her mit der Rolle. Papier saugt und so wird der Flur Rolle für Rolle trocken. Die Kinder entsorgen das nasse Papier im Container hinter dem Haus. Geschafft! Mittagspause rum, Flur trocken. Spaß gehabt, Ärger vermieden. Hausbesitzer wunder sich, aber das ist eine andere Geschichte. - Sich selbst waschen.
Wenn wir bemerken in unserer Nähe riecht etwas oder jemand streng, sollten wir da nicht auch mal bei uns selbst schnuppern? - Peter Pan
Ich wollte schon immer bei den verloren Jungs von Peter Pan mitspielen. Träumen, Abenteuer erleben, Freundschaft und Zusammenhalt. Was tun und das gemeinsam.
Und die Moral von den Geschichten?
Selbst etwas tun, Gemeinschaft erleben. Jeder gibt etwas zum Gelingen dazu. Ideen und gemeinsame Arbeit. Ein Ziel und alle machen mit. Jeder verantwortet, den Spaß und den Schaden zu beheben, indem alle überlegen und arbeiten.
Ich vermisse diese Form von Gesellschaft. Wo jeder wichtig ist, aber keiner sich zu wichtig nimmt. Wo nicht diskutiert wird, der hat aber und ich habe nicht und du hast….
Irgendwie hatten das die Kinder damals besser raus, wie Gemeinschaft geht. Wo sind sie hin?
Denn wir brauchen dringend wieder einen Sinn für Gemeinschaft!

Sterben
Gedanken zum Zeitenwechsel.
Es ist das Sterben welches wir negieren. Sowohl den Prozess, als auch das Ergebnis. Wir negieren den Schmerz, das Versagen, die Schuld, das Alleine und Isoliert sein. Wir schauen nicht hin. Was wir nicht sehen ist nicht da. Dabei sieht man es an allen Ecken und Kanten. Im Außen, am Bahnhof, auf den Plätzen der Stadt, wo sich Menschen bewusst, mit ihrem äußeren und inneren Verfall präsentieren. Manche sind still und bleiben einfach liegen, manche schreien. Aber alle anderen schauen vorbei. Der Schmerz und die Hilflosigkeit sind zu groß.
Wir häufen Reichtümer an. In der Hoffnung, dass irgend was bleibt. Geld, eine Heldentat, eine Erinnerung!
Andere verweigern sich, bleiben wie das Kaninchen vor der Schlange einfach sitzen, denn wenn sie sich bewegen, werden sie gefressen. Und wieder andere bleiben in Bewegung, finden immer neue Missionen, Aktionen, Projekte, die sie am leben erhalten sollen.
Wer wird schon gerne zur Erde. Dabei ist das tatsächlich, demütig und sinnvoll. Damit werden wir zum Humus für die, Seelen, die dann mit ihrem Körper hier leben, um diese Erde, diese Menschheit weiterzuentwickeln.
Loslassen, bemerken, aushalten, Schmerz zu lassen, lässt uns wachsen. Wir werden genauso geboren, wie wir sterben. Wir können uns begleiten. Wir können liebevoll mit uns umgehen. Uns die Blumen schenken, die wir jemanden schenken würden, dem wir eine Freude machen wollen. Wir können mitfühlend mit uns umgehen, so wie wir mit jemanden umgehen würden, den wir lieben. Und wenn wir jemanden aus Hilflosigkeit oder Wut anbrüllen oder gar verletzen, irgendwie, tun wir uns das selbst an. Das tragen wir und dürfen wir uns letztendlich selbst verzeihen. Weil es immer eine Eskalation bedeutet, statt Heilung. Manchmal aber muss etwas deutlich werden, bevor es heilen kann. Ob etwas Sinn macht oder nicht hängt davon ab, was wir daraus machen und was wir erkennen können.
Leben wird wertvoll, wenn wir bewusst annehmen, das das Leben auch das Sterben, das Versagen und der Schmerz dazugehört. Es macht demütig im besten Sinne, weil es uns gemeinsam atmen und wachsen lässt. Weil es uns teilhaben lässt. Diese Grenzen machen uns zu Menschen und die Liebe, die wir teilen können. Und am Ende steht das Loslassen, das Akzeptieren, das Gelassen werden, das Getragen werden. Dann beginnt das Leben und die Angst verliert sich an das Vertrauen. Das wünsche ich uns, den Mut zum Leben, jetzt, nicht irgendwann. Neu immer wieder. Jedes Jahr, startet am Anfang und Endet auch wieder. Jedes Jahreszeit, jedes Leben, jedes Jahrzehnt, jedes Jahrhundert und jede Zeitenwende. Und alles bringt die Lektionen, die es braucht um zu wachsen und zu entwickeln. Aho!

Die Verrückten
Schon oft habe ich über den Zusammenhang zwischen Ursache/Aktion und Wirkung/Reaktion und deren Zusammenhang geschrieben. Umgangssprachlich, wie man in den Wald ruft so schallt es heraus.
Ein System beruht auf Gleichgewicht. Denkmodel Mobile. Bewegt sich ein Teil des Systems müssen alle anderen mitschwingen oder anderes herum hängt das Mobile schief, muss ein Teil mehr schwingen, damit ein Gleichgewicht entstehen kann. Weshalb im systemischen Denken, der Symptomträger, den Fehler des Systems anzeigt. Nicht er ist der Fehler. Wer sich mit den Abwehrmechanismen des Systems vertraut macht, weiß dass dem Systemträger oft die Schuld oder die Verantwortung gegeben wird. Wir könnten ja in Ruhe leben, wäre er/sie nicht da oder würden er/sie sich nicht so, sondern so verhalten.
Und ich möchte behaupten das diese „Verrückten“ des Systems, die sind, die es entwickeln. Sie reagieren nicht wie erwartet. Sie können nicht wie erwartet reagieren. Darin liegt der Schatz, den es zu bergen gilt. Viktor Frankel (Psychoanalytiker) hat erkannt, dass in der Minute, in der uns eine Aktion trifft, die Freiheit unserer Persönlichkeit darin liegt, welche Entscheidung wir treffen, wie wir auf diese Reaktion reagieren werden.
Lernt also, selbst zu denken und danach bewusst zu handeln. Scheint es nach außen auch verrückt oder werdet ihr für schuldig erklärt, ihr seid frei und die Entwickler. Allerdings ist das nicht leicht und nicht schmerzfrei, aber es stärkt und befreit euch. Auch ihr müsst reflektieren und ggf. eurer Verhalten korrigieren und es ist ein Segen, wenn ihr Menschen kennt, die sich euch zuhören und sich mit euch auseinandersetzen.
Darin liegt die Heilung, zuhören, nachdenken und miteinander (weiter-) entwickeln.

Klasse statt Masse
Aufbruch in eine neue Zeit, ein neues Denken und Leben
Ein Mangelgefühl mit Masse zu kompensieren, funktioniert nicht nachhaltig. Natürlich sind wir nicht alle so verschieden, wie wir es gerne wären. Die Ursachen, die ein Mangelgefühl auslösen, sind sicher vielfältig aber nicht ohne Zahl. Und trotzdem gibt es keine Patentrezepte, wie so mancher Coach oder Berater verkaufen möchte und man ist auch nicht selbst schuld, weil man sich nicht genug angestrengt hat, wenn es nicht funktioniert.
Jeder Mensch ist einmalig, jeder Mensch hat seine Bedingungen und jeder kann sich nur mit seinen Möglichkeiten an die Hand nehmen und sich auf seinen Weg machen, sich Ganz und ohne Mangel zu fühlen.
Wir haben von unseren Eltern ein Grundwissen und eine Startstrategie für unser Leben erhalten. Was wir daraus machen, was wir entwickeln möchten, wohin wir wollen, dass entscheidet jeder Mensch für sich. Nicht entscheiden und dem inneren Schweinehund zu folgen oder immer anderen oder den Umständen die Schuld zu geben, ist bequem, legal, oft praktiziert, aber nicht hilfreich. Es gilt grundsätzlich offen zu werden für Erfahrungen und die Verantwortung für das zu übernehmen, was wir sind und wollen. Und das gilt auf allen Ebenen des Lebens.
Ein teures Auto, eine ganzes Haus nutzt nichts, wenn ich mir weder die Anschaffungskosten noch die Folgekosten leisten kann. Da nützt es auch nichts, den Reichtum schon manifestiert zu fühlen. Genauso wenig hilft es, sich in jedem Billigladen, den billigsten Kram zu kaufen und ihn dann direkt in die Mülltonne zu werfen oder ihn zu verschenken, weil er nicht dienlich ist.
Wir „müllen“ innerlich und äußerlich zu.
Sich, sich selbst zu verpflichten, sich aus Mustern, Abhängigkeiten und von falschen Glaubenssätzen zu befreien ist der Weg zu Gesundheit und Zufriedenheit. Sich und sein Leben zu verwirklichen ist das Ziel. Dabei können die Tarotkarten und der Schamanismus unterstützen und helfen.
Es gibt jetzt die Möglichkeit, nach einer Terminvereinbarung, ein 30 minütiges Erstgespräch zu buchen, indem ich vier Karten ziehe um das Thema oder den ersten Schritt zu finden. Danach geht es Maßgeschneidert und ganz individuell Abgesprochen weiter.

Mut
Es braucht Mut, nach einem Schicksalsschlag, einem Fehlschlag oder -start das Leben wieder zu wagen und Lebensfreude zu empfinden. Nur, ein bisschen zu leben, den Status Quo einfrieren zu wollen, sich die Lebensfreude zu versagen oder sich das Leben zu verbieten, macht so gar keinen Sinn!!!
Das Leben ist ein Prozess, es will jeden Tag gelebt werden. Schritt für Schritt, einem nach dem anderen. Es bleibt nicht stehen. Es hört auch für dich nicht auf. Schau genau hin. Es gibt immer etwas, was du tun kannst, für das du dankbar sein kannst. Ruh dich aus, zieh dich auch mal zurück, dass macht nichts, denn das Leben nimmt dich auch wieder mit in seinen Fluss. Gib nicht auf. Gib dich nicht auf. Es macht Freude sich zu leben und es ist ein großartiges Gefühl sich lebendig zu fühlen.


Eine Idee vom Leben
Alles um uns herum ist eine Idee vom Leben und wie wir mit seinen
Herausforderungen umgehen können.
Hören wir einander zu, finden wir gemeinsame Lösungen.
Treten wir denen entgegen, die einfache Lösungen brüllen. Weder ein
Milliardär noch ein namenloser Rechter oder Linker haben die
richtige Lösung.
Es gibt nicht die eine richtige Antwort.
Aber es gibt eine richtige Haltung und die ist der der Liebe, des Respekts,
der Freiheit und dem Frieden verpflichtet.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein besinnliches Weihnachtsfest
und ein gesegnetes neues Jahr 2025.

Stille Helden
Diese Welt wird immer schriller und lauter. Es wird ausgereizt und überreizt.
Hier lese ich das und dort jenes. Was mir aber wirklich imponiert, das sind die Menschen, die trotz größtem Leid nicht aufgeben und friedlich mit Demut weiterleben.
Eine Mutter, die ihr Kind verloren hat, ein Mensch, der seine große Liebe verliert, Menschen, die mit einer schlimmen Diagnose weiterleben, Menschen, die nach einem Verlust wieder aufstehen, um nur ein paar zu nennen, die haben mir mein größtes Mitgefühl und meinen größten Respekt. Die „kleinen“ Menschen, die einfach nur aufrecht versuchen mit ihren Herausforderungen und Schicksalsschlägen klarzukommen. Ebenso all jene Menschen, die es sich in ihrem Beruf zum Ziel gesetzt haben, etwas für einen Menschen oder für die Gesellschaft zu tun.
Da zeigt sich Menschlichkeit.
Über uns deutsche Menschen hat man schon so viel geschrieben und gesagt. Aber wir strengen uns an, jeden Tag aufs Neue, einen Weg zu suchen, der Menschlichkeit zum Ziel hat und ein gutes Leben für alle ermöglicht. Wir lernen jeden Tag und immer wieder aus unseren Fehlern und sicher gibt es auch welche, die nichts lernen oder nicht wahrhaben wollen. Diese können aber nicht im Mittelpunkt stehen, sondern die, die uns orientieren sollten, sind die stillen Helden, die trotz größter persönlicher Qual morgens aufstehen und die Welt besser zurücklassen wollen, als sie sie vorgefunden haben.
Schmerz kann man nicht nehmen, lindern vielleicht und leider auch oft nicht verhindern, weil das Leben ist, wie es ist. Aber wir können zusammenstehen, Gemeinschaft leben und gemeinsam nach Antworten suchen. Vor allen Dingen können wir mal stiller, langsamer und achtsamer werden. Sorgfältiger mit dem Leben und seinen Möglichkeiten umgehen und auch mit dem Leben des anderen.
Möge der Frieden und die Liebe sich im Jahr 2025 ausbreiten.





