Zärtlichkeit

Ich fühle eine so große Zärtlichkeit in all den kleinen Dingen, die da wachsen und gedeihen.
Wenn ich meine Pflanzen hege und pflege und sehe, wie sie wachen und sich zur Sonne strecken, da fühle ich mich von Liebe durchflutet für diese Welt.
Für alles, was kämpft um zu wachsen und zu leben, für alles, was stirbt, weil seine Zeit zu ende ist.
Es lässt mich Dankbarkeit und Liebe empfinden für all das, um mich herum, das das Leben atmet. Ein- und ausatmet. Wir gehören zusammen. Immer.
Manchmal fehlt mir diese Zärtlichkeit im Alltag, in dieser Welt, für all die Dinge, für das Leben, für mich und für dich. Aber es lässt sich in der Langsamkeit, in der Achtsamkeit, im Hegen und Pflegen, im Atmen im Wind, im Puls dieser Welt wiederfinden.
Wenn ich mich im Einklang mit dieser Welt wiege, umarme ich mich selbst, kommt diese Zärtlichkeit zu mir.
Und das wünsche ich dir, wiege dich im Einklang mit dieser Welt, erinnere dich, was wirklich wichtig ist und lass die Zärtlichkeit zu dir kommen.

Kreuzweingarten 5

Schwere Zeiten

Wenn ich, wie jeder Mensch durch schwere Zeiten muss und da waren wirklich schon etliche, dann fokussiere ich mich darauf, dass es für mich gut weitergehen wird. Dieses Mantra „Es wird für mich gut weitergehen!“ Bete ich mit einer Inbrunst und mit jeder Faser meines Körpers, mit aller Sturheit und mit allem Trotz. Und ich schließe gedanklich alle Beteiligten ein, denn wir leben nicht getrennt voneinander, wir sind Teile eines Erlebens, die zusammengehören. Eine friedliche Lösung zum Wohle aller halte ich für erstrebenswert. Und was fair und letztendlich gerecht ist, dass lasse ich los und überlasse diese Entscheidung einer höheren Instanz, die den Überblick hat. Aber ich verantworte mein Handeln immer. Seit ich das tue, wird mein Leben besser.