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Die Suche nach dem ersten Schritt

Die Suche nach dem ersten Schritt

Wüste ich das Ende, wüste ich dann den Weg?
Woran orientiert sich mein erster Schritt? An der Richtung? An dem, was andere schon versucht haben? Daran wer schon mit bestimmten Schritten erfolgreich war?
Ist denn jeder Schritt universell gültig, oder ist die Wirksamkeit eines Schrittes von der Person abhängig? Kann jeder jeden Schritt gehen?
Ich glaube, selbst wenn ich das Ende kenne, wüste ich nicht zwangsläufig den „richtigen Weg“ oder überhaupt den Weg.
Ist das oder ein Ziel auch gleichzusetzten mit dem Ende? Welche Struktur brauche ich, um ein Ziel zureichen?
Und auch hier würde ich glauben, wenn ich das Ziel kenne, kenne ich nicht zwangsläufig die Schritte, die erforderlich sind.
Ich muss mir überlegen, welche Schritte kann ich gehen, mit mir und meinen Fähigkeiten? Kann ich mir bestimmte Fähigkeiten aneignen oder vielleicht auch nicht?
Habe ich immer die Kontrolle über das Leben und meinen Weg?
Nein habe ich nicht. Was aber kann ich entwickeln? Ich kann die Zuversicht in meine Fähigkeiten entwickeln. Manche Fähigkeiten kann ich erweitern oder ergänzen. Ich kann die Freundlichkeit mir selbst gegenüber entwickeln, dass ich zu nächst an manchen Punkten begrenzt bin. Ich kann Erkennen das ich andere Fähigkeiten einsetzten kann.
Und dann kann ich mit dem Puzzle beginnen. Denn einen Weg zu gehen, ein Ziel zu verfolgen kommt mir vor, wie ein Puzzle zu machen. Ich beginne mit der ersten Aktion. Doch da gibt es mehr als eine Möglichkeit. Alle Teile umdrehen, mit dem Rand oder mit ein paar Teilen, die ich auf anhieb finde und die zusammenpassen, um von da aus mein Puzzle zu erweitern.
Der eine macht es so oder so oder anders. Und auch das kann ich mir erst einmal ankucken. Aber letztendlich wird ein Puzzle nur durch puzzeln fertig. Ein Weg geht sich nur durch die Schritte. Und manchmal merke ich, dass sich das Ziel, während des Gehens verändert oder entwickelt.
Selbst das Ende steht für niemanden fest. Nur das es irgendwann ein Ende gibt. Vielleicht sollten wir uns über die Haltung zu uns und dem Leben gegenüber oder um die Substanz unseres Lebens mehr Gedanken machen?
Letztendlich ist es das was, was wir leben und dazu haben wir ein ungewisses Maß an Zeit zur Verfügung. Leben wir Freundlichkeit, Liebe!
Letztendlich darf jeder für sich herausfinden, wie der persönliche Weg aussieht und wie er ihn gehen kann.

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