Utopia

Das Verbiegen für eine Zugehörigkeit darf aufhören. Es kann doch nicht sein, dass eine Gesellschaft bestimmt, wer und wie und mit was sich ein Mensch einbringen darf. Es kann doch nicht sein, das Mitglieder gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt werden.
Wann geschieht es endlich, dass eine Gesellschaft zulässt, dass das Individuum sich seinen Talenten und Neigungen gemäß entwickeln und entfalten darf. Damit es sich anschließend mit diesen einbringen kann.
Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn sich ihre Mitglieder ihr Verpflichten. Unter Verpflichten verstehe ich, etwas einbringen in die Gemeinschaft. Denn wenn, alle immer nur etwas von der Gesellschaft nehmen, löst sie sich auf.
Im Bild gesprochen, ein Gemälde besteht aus vielen Farben. Jede Farbe für sich ist individuell. Aber nur zusammen ergeben sie ein Bild. Will keine Farbe mehr auf das Bild, dann gibt es kein Bild mehr. Genau das Gleiche passiert, wenn eine Farbe zu dominieren beginnt. Auch dann gibt es kein Bild mehr.
Eine Gesellschaft gedeiht auf dem guten Boden der Vielfältigkeit, der Toleranz und der Stetigkeit von Entwicklungen.

Das ganze Universum ist in Bewegung, Du auch?

Das ganze Universum ist in Bewegung. Nichts ist wirklich statisch.
Gehst du mit? Geh mit! Dreh dich mit!
Bleib flexibel im Denken und im Tun.
Du kannst keine Liebe und keinen Menschen festhalten.
Du kannst mit ihnen gehen. Sie mitgehen lassen oder besser noch zusammen mit ihnen
einen Weg finden. Denn, wenn zwei das Gleiche empfinden und sich über ein Ziel einig sind,
wie kann es dann nicht gelingen?
Deine Orientierung bringt dich dahin, wo du bist und hin möchtest.

Wege

Zuerst folgen wir dem linearen Denken. Wenn…Dann (kausal).
Dann stellen wir fest, wir erreichen unser Ziel nicht. Weil, Ursache/Aktion und Wirkung/Reaktion zwar verbunden sind. Aber das Ergebnis mit dem Input nicht zwangsweise verbunden ist.

Dann folgen wir dem „Warum“. Fehlersuche und Optimierung setzen ein. Das aktiviert die Schuld und Unschuld-Achse. Täter, Macht/ Opfer, Ohnmacht. Der Weg ist nötig, wie jeder Weg nötig und nicht abwendbar ist. Er funktioniert auch nur bedingt, wenn es um das Erreichen eines Zieles geht. Letztlich endet er oft in Selbstzerfleischung, wenn man da keine gute Grenze zieht.

Wenn dieser Punkt des Erkennens und Verstehens erreicht ist, tut sich der nächste Entwicklungsschritt auf. Der lautet Annehmen und Anerkennen. So ist es. So ist es gerade und so ist es im Moment gut. Aber wir bleiben an unserem Ziel orientiert und leiten die nächsten Schritte ein, von denen wir glauben, dass sie uns zu etwas Besserem führen. Und es wird besser.

So entsteht ganz allmählich Weisheit, die in Achtsamkeit und Dankbarkeit für unseren Weg gegründet ist.
Es entsteht ein Verzeihen, vor allen Dingen sich selbst, eine Zärtlichkeit für das Leben und den eigenen Lebensweg.
Die Einsicht ermöglicht uns zu erkennen, dass die meisten Menschen sich anstrengen und bemühen, ihr Leben zu leben und die Herausforderungen des Lebens Best möglich, zu meistern. Je nach Möglichkeit, Fokus, Sicht und Wahrheit.
Aho! So sei es.

Zärtlichkeit

Ich fühle eine so große Zärtlichkeit in all den kleinen Dingen, die da wachsen und gedeihen.
Wenn ich meine Pflanzen hege und pflege und sehe, wie sie wachen und sich zur Sonne strecken, da fühle ich mich von Liebe durchflutet für diese Welt.
Für alles, was kämpft um zu wachsen und zu leben, für alles, was stirbt, weil seine Zeit zu ende ist.
Es lässt mich Dankbarkeit und Liebe empfinden für all das, um mich herum, das das Leben atmet. Ein- und ausatmet. Wir gehören zusammen. Immer.
Manchmal fehlt mir diese Zärtlichkeit im Alltag, in dieser Welt, für all die Dinge, für das Leben, für mich und für dich. Aber es lässt sich in der Langsamkeit, in der Achtsamkeit, im Hegen und Pflegen, im Atmen im Wind, im Puls dieser Welt wiederfinden.
Wenn ich mich im Einklang mit dieser Welt wiege, umarme ich mich selbst, kommt diese Zärtlichkeit zu mir.
Und das wünsche ich dir, wiege dich im Einklang mit dieser Welt, erinnere dich, was wirklich wichtig ist und lass die Zärtlichkeit zu dir kommen.

Kreuzweingarten 5

Schwere Zeiten

Wenn ich, wie jeder Mensch durch schwere Zeiten muss und da waren wirklich schon etliche, dann fokussiere ich mich darauf, dass es für mich gut weitergehen wird. Dieses Mantra „Es wird für mich gut weitergehen!“ Bete ich mit einer Inbrunst und mit jeder Faser meines Körpers, mit aller Sturheit und mit allem Trotz. Und ich schließe gedanklich alle Beteiligten ein, denn wir leben nicht getrennt voneinander, wir sind Teile eines Erlebens, die zusammengehören. Eine friedliche Lösung zum Wohle aller halte ich für erstrebenswert. Und was fair und letztendlich gerecht ist, dass lasse ich los und überlasse diese Entscheidung einer höheren Instanz, die den Überblick hat. Aber ich verantworte mein Handeln immer. Seit ich das tue, wird mein Leben besser.