Werde zu dem, was du bist und nicht zu dem, wie andere dich sehen wollen!

Das ganze Universum ist in Bewegung. Nichts ist wirklich statisch.
Gehst du mit? Geh mit! Dreh dich mit!
Bleib flexibel im Denken und im Tun.
Du kannst keine Liebe und keinen Menschen festhalten.
Du kannst mit ihnen gehen. Sie mitgehen lassen oder besser noch zusammen mit ihnen
einen Weg finden. Denn, wenn zwei das Gleiche empfinden und sich über ein Ziel einig sind,
wie kann es dann nicht gelingen?
Deine Orientierung bringt dich dahin, wo du bist und hin möchtest.

Zuerst folgen wir dem linearen Denken. Wenn…Dann (kausal).
Dann stellen wir fest, wir erreichen unser Ziel nicht. Weil, Ursache/Aktion und Wirkung/Reaktion zwar verbunden sind. Aber das Ergebnis mit dem Input nicht zwangsweise verbunden ist.
Dann folgen wir dem „Warum“. Fehlersuche und Optimierung setzen ein. Das aktiviert die Schuld und Unschuld-Achse. Täter, Macht/ Opfer, Ohnmacht. Der Weg ist nötig, wie jeder Weg nötig und nicht abwendbar ist. Er funktioniert auch nur bedingt, wenn es um das Erreichen eines Zieles geht. Letztlich endet er oft in Selbstzerfleischung, wenn man da keine gute Grenze zieht.
Wenn dieser Punkt des Erkennens und Verstehens erreicht ist, tut sich der nächste Entwicklungsschritt auf. Der lautet Annehmen und Anerkennen. So ist es. So ist es gerade und so ist es im Moment gut. Aber wir bleiben an unserem Ziel orientiert und leiten die nächsten Schritte ein, von denen wir glauben, dass sie uns zu etwas Besserem führen. Und es wird besser.
So entsteht ganz allmählich Weisheit, die in Achtsamkeit und Dankbarkeit für unseren Weg gegründet ist.
Es entsteht ein Verzeihen, vor allen Dingen sich selbst, eine Zärtlichkeit für das Leben und den eigenen Lebensweg.
Die Einsicht ermöglicht uns zu erkennen, dass die meisten Menschen sich anstrengen und bemühen, ihr Leben zu leben und die Herausforderungen des Lebens Best möglich, zu meistern. Je nach Möglichkeit, Fokus, Sicht und Wahrheit.
Aho! So sei es.

Ich fühle eine so große Zärtlichkeit in all den kleinen Dingen, die da wachsen und gedeihen.
Wenn ich meine Pflanzen hege und pflege und sehe, wie sie wachen und sich zur Sonne strecken, da fühle ich mich von Liebe durchflutet für diese Welt.
Für alles, was kämpft um zu wachsen und zu leben, für alles, was stirbt, weil seine Zeit zu ende ist.
Es lässt mich Dankbarkeit und Liebe empfinden für all das, um mich herum, das das Leben atmet. Ein- und ausatmet. Wir gehören zusammen. Immer.
Manchmal fehlt mir diese Zärtlichkeit im Alltag, in dieser Welt, für all die Dinge, für das Leben, für mich und für dich. Aber es lässt sich in der Langsamkeit, in der Achtsamkeit, im Hegen und Pflegen, im Atmen im Wind, im Puls dieser Welt wiederfinden.
Wenn ich mich im Einklang mit dieser Welt wiege, umarme ich mich selbst, kommt diese Zärtlichkeit zu mir.
Und das wünsche ich dir, wiege dich im Einklang mit dieser Welt, erinnere dich, was wirklich wichtig ist und lass die Zärtlichkeit zu dir kommen.

So lange ich im Außen kämpfe, so lange bin ich nicht bei mir angekommen. Wenn ich mich vergleiche, wenn ich besser sein will als xy, bin ich noch nicht mal gut in dem was ich tu. Weil ich in einem solchen Moment nicht tue, was ich tun würde und kann, sondern danach strebe jemand anderer zu sein.
Wenn ich meinen „Kampf“ oder besser mein Streben an meinem Weg und an meinem Sein orientiere, kommen die Geschenke. Ich arbeite dann mit meiner Kraft und meinen Möglichkeiten.
Das Leben in seiner Form annehmen und nach dem Potential in jeder Begegnung und in jedem Ereignis suchen, hilft sich selbst zu verwirklichen.
Ich orientiere mich an meinem Besten und vergebe mir mein Versagen. Wenn mir das gelingt erkenne ich die Geschenke in einer jeden Lebenslage. Dann durchflutet mich Liebe, Dankbarkeit und mein Potential. Und das ist großartig, denn es ist vollkommen in Ordnung dem Leben mein Potential zur Verfügung zu stellen. Mit dieser Erkenntnis breitet sich Gelassenheit in mir aus. Ich bin gut, wenn ich tue was ich tun kann.

Finde die Ursache…
finde den Fehler…
finde den oder die Schuldige… dann… Ja, was dann?
Kannst du deine Verantwortung finden, etwas verändern, etwas vermeiden, etwas besser machen?
Entweder oder. So einfach?
Gerne möchte ich einen Schritt aus der Polemik heraus treten. Denn für mich sind solche Aussagen nichts anderes als polarisierende Polemik. Dadurch wird nichts besser. Du fühlst dich schuldig oder als Opfer. Dahinter liegt oft der Gedanke, hätte ich anders gehandelt, entschieden.. dann .. oder wäre ich anders erzogen worden oder in einer besseren Gesellschaft geboren…. Dann… ja, was? Alles besser?
Ich glaube nicht. Es wäre nur anders.
Je Älter ich werde, je mehr ich erlebt habe, je mehr erkenne ich, es geht um das Erleben, Begreifen und Entwickeln. Es geht meiner Meinung nach nicht um höher, schöner, weiter und wie ich hier schon öfter getextet habe, nicht um Perfektion.
Das heißt nicht, dass ich den obigen Weg verteufle. Ich glaube nicht mal, dass sich ein Weg abkürzen lässt. Ich bin ihn auch gegangen und er hat mich weit gebracht und er hat mich auch immer mal sehr verletzt.
Mach die Erfahrung, die du machen wirst, egal wie du dich entscheidest. Atme weiter. Ruhig und tief. Nimm die Erfahrung an ohne irgendjemanden, auch dich nicht, zu verurteilen. Ein bisschen so, als würde man in eine Parklücke einparken wollen und stellt fest, es geht nicht oder man möchte ausparken und schafft es nicht alleine. Pause . Atmen. Warten und Unterstützung finden. Oder wie einen Pullover anprobieren, von dem man glaubt, der würde einen gut aussehen lassen und passen und er tut es dann doch nicht. Pech! Ausziehen, nicht kaufen, weiter probieren. Vielleicht mal ohne eine Vorstellung, vielleicht klappt das sogar besser? Für manch einen kann zetern und mordio brüllen auch eine Lösung und für sein Gegenüber ein Wachstumsimpuls sein.
Unaufgeregt, das wahrnehmen was ist und damit umgehen und das Beste daraus für sich machen. Eine Frage, die ich als hilfreich erlebe, ist die nach, was ist denn jetzt wirklich passiert und was ist nicht mehr zu ändern? Werde ich es überleben? Habe ich wen sehr geschädigt? Das wäre etwas, was ich nicht gut verarbeiten könnte. Da müsste ich wirklich dran arbeiten.
Es gibt nicht die ein Sicht, die eine Wahrheit, die eine Lösung und den einen Weg! Es gibt für jeden eine persönliche Mischung, den eigenen Weg und persönliche hoffentlich liebevolle Begleitung.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen, einen liebevollen wahrhaftigen Umgang, der nichts leugnet, nichts bewertet, aber der Dasein lässt und atmet.

Was für eine Frage! Sie macht mich sprachlos. Oberflächlich geantwortet, gut! Schlecht will keiner hören und meistens stimmt beides nicht. Ich kann die Frage, wie es mir geht nicht beantworten, weshalb ich mich nicht zu dieser Frage äußere. Ich bin mit komplexem Sein beschäftigt und dem Bewältigen der mir gestellten Aufgaben. Dabei fühle ich mich wie ein Wetterbericht, mal heiter, mal wolkig und ständig anders. Mein Zustand ist nicht statisch. Im Hier und Jetzt bereinigt von Wertung, von Ängsten und Erwartungen geht es mir immer gut. Aber daran muss ich mich erinnern, immer und immer wieder, Wertungen, Ängste und Erwartungen nur noch wahrzunehmen, sie zu erleben ohne ihnen Gewicht und keine Aufmerksamkeit mehr zu geben. Es ist wie es ist. Es ist nur ein Moment, der schon vorbei ist, wenn man ihn bemerkt. Atmen, tief ein und tief aus. Was bleibt, mal ehrlich? Was bleibt?


Ich möchte keine Prinzessin mehr sein, die ihre Krone richtet, ich möchte eine Königin sein, die ihr Schwert nimmt!
Damit meine ich nicht, metzelt alles nieder, sondern nutzt eure Kraft und eure Fähigkeiten.
Heute morgen wurde ich von einem Piepen geweckt. Ich bin aufgestanden und habe mich zwar gewundert, weil es so nah klang, aber mir nichts weiter dabei gedacht.
Doch das Piepen hörte nicht auf. Bis ich nachgeschaut habe. Da sah ich den keinen Vogel auf meiner Fensterbank sitzen. Er schaute mich an und versuchte durch die Scheibe ins Zimmer zu kommen. Da habe ich mit ihm geredet, „Du brauchst doch keine Angst vor dem Fliegen zu haben. Du kannst das. Allerdings du solltest vielleicht in eine andere Richtung starten?!“ Ich dachte mir, geh ihm etwas Futter holen, dann kann er sich stärken und los fliegen. Gedacht getan. Als ich aber mit dem Futter ankam, war er weggeflogen.

Da habe ich erkannt, nicht ich hatte etwas für den Vogel zu tun, sondern er war mit seiner Nachricht für mich da und als ich sie verstanden hatte, ist er weiter geflogen. „Hab keine Angst, du kannst fliegen!“ und es passt auf meine sich verändernde Lebenssituation. Vertraue dem Prozess, Du kannst fliegen.
Ich bin wirklich schon lange auf dem schamanischen Weg. Dazu gehört es, weiter als auf die Oberfläche zu kucken. Manche nennen es den zweiten Blick zu entwickeln. Dazu braucht man Zeit, die dem Reifen gehört, der Entwicklung von Bewusstsein und eine Haltung, die dem Leben mit seinen vielen Möglichkeiten demütig begegnet.
Es macht so reich, so tief verbunden. so dankbar und frei!

Ich bin dankbar, für alle Menschen, die mich mit meinen Herausforderungen allein gelassen haben, denn sie haben mich gelehrt, dass ich stark bin und es allein schaffen kann und
gleichzeitig bin ich dankbar für alle Menschen, die mir spontan ihre Hand gegeben haben, ob sie mich nun kannten oder nicht, denn sie haben mich gelehrt, dass das Leben trägt.
Es geht immer weiter. Einatmen, weiter atmen und den nächst möglichen Schritt gehen. So lange wir leben und erleben dürfen, wird es immer weiter gehen und es immer eine Lösung geben.
Danke!