Spiegel

Sei dankbar, wenn Menschen, Arbeitskollegen, Nachbarn, Freunde, Partner, Kinder, Vater oder Mutter bereit sind mit dir einen gemeinsamen Weg zu gehen und deinen Spiegel zu halten, indem du dich erkennen kannst, ohne dass sie dich verurteilen.

Wir sind alle mit allem verbunden, egal ob du deine Schwester oder deinen Bruder erkennst oder nicht. Was uns verbindet ist die Evolution.

Oft ist es ihnen ihr tun nicht bewusst. Das muss es auch nicht. Entscheidend ist, ob du bereit bist, zu erkennen, was da pssiert.

Wenn dich ein Mensch so richtig aus der Fassung bringt, dann sei dir sicher, dass er dir einen Spiegel hinhält, in den du schauen solltest. Denn was er dir spiegelt ist dein Entwicklungspotential, deinen Schatten, den es liebevoll anzunehmen und zu integrieren gilt. Lass mal das Aufregen und Schimpfen über diesen Menschen. Setzt dich hin und fertige, ohne zu be- und verurteilen, eine vorbehaltlose Liste an, von dem, was dich ärgert, was du siehst, was du abwehrst und nicht leiden kannst oder mit was du keinen Umgang zu finden weißt. Wenn du alles aufgeschrieben hast, weißt du, was du integrieren statt abwehren solltest. Dann sei liebevoll mit dir, nimm dich in den Arm und verneige dich vor deinem Leid und nimm dich an. Damit erlöst du dich und machst deine Entwicklung möglich. Du ermöglichst dir einen inneren Frieden und auf Dauer auch einen äußeren Frieden, weil du annimmst, statt zu verurteilen und damit wird ein Umgang möglich. Statt deine Kraft für die Verdrängung und das Bekämpfen einzusetzen, kannst du über deine gesamte Kraft verfügen und lernen dein gesamtes Potential zu schöpfen. Denn alles ist eine Eigenschaft und eine Kraft, die man angemessen einzusetzen lernen kann.

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Selbstbetrug in der Liebe

Oft lieben wir unseren Partner:inn, so wie wir geliebt werden wollen und hoffen, dass er oder sie durch unser Beispiel auf die Idee kommt, wie wir geliebt werden oder behandelt werden wollen. Das ist der Selbstbetrug. Er oder sie kann uns nicht so lieben, weil er/sie anders geprägt wurde, weil er/sie anders aufgewachsen ist. Jeder Mensch hat als Kind von seiner Bezugsperson einen anderen Ausdruck von Liebe erlebt und erfahren.
Wenn wir Zweifel haben, ob wir geliebt werden, können wir versuchen herauszufinden, wie unser „Gegenstück“ Liebe ausdrückt und was für ihn oder sie Lieben bedeutet. Wir können aber auch sofort damit anfangen, ihn oder sie zu nehmen wie er/sie ist.
Wir sollten ehrlich mit uns sein und uns auf uns selbst besinnen. Wichtig ist unser persönlicher Fokus auf den Sinn unseres Lebens. Und diesen Sinn sollten wir verfolgen. Mit unseren Mitteln, innerhalb unserer Möglichkeiten sollten wir nach unserer Verwirklichung streben. Weder sollten wir erwarten, dass unser Partner:in uns ergänzt oder uns unterstützt, wenn es um unseren Sinn geht, denn das ist nicht vorrangig seine/ihre Aufgabe. Viel mehr ist es vielleicht seine/ihre Aufgabe uns zu spiegeln, wo unser Potential nicht zur Entwicklung kommt. Denn oft bewundern wir einen Menschen für etwas, was wir vermeintlich nicht haben oder können. Jedoch wenn wir etwas erkennen und sehen können, dann ist das auch in uns als Potential angelegt. Es zu verwirklichen kann Arbeit und Anstrengung erfordern und es wird unterumständen nicht so perfekt, wie wir es uns wünschen würden, aber es entwickelt uns weiter. Es sind unsere Entscheidungen, es ist unser Fokus auf den Sinn unseres Lebens verbunden mit dem Streben nach der Verwirklichung dieses Sinnes, welche uns formt und ausmacht. Für unsere Substanz und Essenz sollten wir je für uns die Verantwortung übernehmen.

Veränderung

Man wechselt nicht den Ort, die Stelle, weil es woanders besser ist. Auch wenn das unsere Hoffnung ist und das ist natürlich ein Möglichkeit. Diese Hoffnung wird oft enttäuscht, weil es geht nicht um das Verändern im Außen, sondern um das entwickeln im Inneren. Ein neuer Ort, eine neue Arbeitsstelle und sogar eine neue Freundschaft oder Liebe bieten einem Menschen immer die Möglichkeit neues an sich selbst zu entdecken, sich neu zu erleben und neue Fähigkeiten, Kraft und Mut zu entwickeln.
Es gibt Menschen, die bleiben an einem Ort und das kann viele gute Gründe und seine Berechtigung haben. Möglicherweise bietet dieser Ort für diesen Menschen alle Bedingungen, die er zu seiner Entwicklung braucht. Möglich. Es ist genauso möglich, das der Mensch aus Angst, Sicherheitsdenken und Vernunft bleibt wo er ist. Das führt nur oft zu einem ungelebten unzufriedenen Leben, an dem alle Schuld haben. Verbitterung und tiefe Reue am Ende der Tage sind dann die Folge.
Wenn der Mensch Glück hat oder einen gutmeinen mutigen Schutzengel, dann schubbst ihn das Schicksal oder wie jetzt eine Pandemie aus seinem Zustand des Erstarrt seins und er beginnt sein Potential zu entdecken und zu leben.
Es ist das Leben das gelebt werden möchte. Setzte dich an das Steuer deines Leben oder reiche nach den Sternen, aber bleib lebendig!

Keine Angst vor Querdenken

Kurz und knapp. Das auf meiner Website benutze Wort Querdenken, stand hier schon bevor es zum Schimpfwort wurde um anderes denkende Menschen zu diffamieren. Für mich bezeichnet es über alle Kategorien frei nachdenkende Menschen, die ihre persönliche Wahrheit suchen und anderen ihre Wahrheit lassen. Die aber gerne über ihre Gedanken in einen friedlichen und respektvollen Austausch gehen, eben weil sie an einem weiten Horizont interessiert sind.
In diesem Sinne, lade ich ich sie/ euch ein, Querzudenken!

Taten

Ich tu das, weil es ein Ausdruck meiner Liebe ist!
Im buddhistischen Sinne, heißt das ich tue die Dinge ohne Anhaftung,
ohne etwas dafür zu erwarten, nur getragen von meinem Sein, meiner Essenz.
Und nicht, ….weil ich muss
…. weil ich geliebt werden möchte
…. weil ich haben will….
Es macht frei, gibt dir die Verantwortung und die Vergebung für dich!

Kreuzweingarten 5

Schwere Zeiten

Wenn ich, wie jeder Mensch durch schwere Zeiten muss und da waren wirklich schon etliche, dann fokussiere ich mich darauf, dass es für mich gut weitergehen wird. Dieses Mantra „Es wird für mich gut weitergehen!“ Bete ich mit einer Inbrunst und mit jeder Faser meines Körpers, mit aller Sturheit und mit allem Trotz. Und ich schließe gedanklich alle Beteiligten ein, denn wir leben nicht getrennt voneinander, wir sind Teile eines Erlebens, die zusammengehören. Eine friedliche Lösung zum Wohle aller halte ich für erstrebenswert. Und was fair und letztendlich gerecht ist, dass lasse ich los und überlasse diese Entscheidung einer höheren Instanz, die den Überblick hat. Aber ich verantworte mein Handeln immer. Seit ich das tue, wird mein Leben besser.