Vom Seelenversorger zum Seelen-ent-wickler

Warum gibt es jetzt diese Veränderung? Leben heißt sich bewegen, anpassen und verändern und zwar immer dann, wenn etwas gelernt werden soll, erfahren oder gelernt wurde. Die Summe meiner Erfahrung und damit die veränderte Sicht auf meine Arbeit aber auch meine veränderte innere Haltung machen diesen Schritt nötig und möglich.
Menschen sind voller Potentiale. Manchmal kann man sie sehen und ahnen, oft sind sie „verschüttet“ und dürfen ausgegraben, entdeckt und entwickelt werden. Ein Leben lang und immer besteht die Chance dazu und existiert die Hoffnung auf Erlösung oder Entwicklung.
Je Älter ich werde, je demütiger werde ich, wenn ich diese Prozesse beobachte und begleite. War ich in jüngeren Jahren noch voller Tatendrang, ich will, ich mache… Passt das jetzt gar nicht mehr für mich. Heute weiß ich, ich bin ein Teil einer Entwicklung, die ich begleiten und stützen darf. Manchmal habe ich eine Ahnung, aber nie die Gewissheit das eine Aktion das gewünschte Ergebnis bringt. Aber ich weiß, was hilft in schwierigen Prozessen, atmen, offen bleiben und liebevolle geduldige Begleitung.
Es braucht Entwickler und Visionäre einer lebenswerten, freundlichen Zukunft. Ich möchte verhedderte Seelen, Seelen die ausgegraben, befreit und entwickelt werden möchten, unterstützen und begleiten.

Das Maß

Manche Menschen scheinen wenig Mut zum Leben zu haben, sich selbst, ihre Träume oder sich an Grenzen zu üben.
Nicht jeder Mensch bringt die gleichen Voraussetzungen mit. Mancher braucht schon mehr Mut an bestimmten Stellen als ein anderer. Eine jede Seele ist für eine andere Erfahrung und Entwicklung auf dieser Welt. So darf sich auch eine jede Seele, je an einer anderen Stelle überwinden, um sich zu entwickeln.
Wer kennt den Satz: “ Das hätte man ja vorher wissen können.“ oder „Das hätte man sich vorher überlegen müssen.“ Wir sind so gnadenlos miteinander.
Als ob wir immer alles selber entscheiden würden. Als wäre bei einer Entscheidung alle Konsequenzen oder Entwicklungen vorhersehbar.
Wie oft be- und verurteilen wir uns selbst oder gegenseitig mit solchen Sätzen, die uns für unfähig erklären, die uns Schuld zu weisen oder die suggerieren im positiven wie im negativen wir hätten dies oder das verdient.
Anstatt uns zu unterstützen, eine Erfahrung zu durchleben und zu integrieren.
Statt zu fragen, was kann ich lernen und entwickeln, fragen wir nach Nutzen und Gewinn.
Wäre es nicht Sinnvoller, den Punkt zu finden, der mich am Wachsen hindert, um diesen zu integrieren oder zu heilen, um dann zu wachen?
Warum unterstützen wir uns an diesem Punkt nicht mit mehr wohlwollen und Mitgefühl?

Die Tarotkarten können dir verraten, wo dein derzeitiges Wachstumspotential steckt. Das herauszufinden, dabei helfe ich gerne.

2023

Ich bin dankbar…
für das Jahr 2022. Zwar war es kein leichtes, aber ein lehrreiches Jahr. Insofern war es ein reiches Jahr und es endet für mich mit einer großen Fülle in jeglicher Hinsicht.
Danke und Lebwohl!
Mir wurden Menschen genommen. Sie gingen in Liebe und mit Liebe. Das macht mich demütig und dankbar. Ich werde sie nie vergessen und ihnen für die erteilten Lehren auf immer dankbar sein und sie liebend in meinem Herzen tragen.
Dies ist ein Planet des Wachstums durch Erfahrung, Lernen und Erkenntnis.
Wir erhalten nicht immer was wir wollen, aber immer was wir brauchen um zu wachsen.
Ich wünsche mir für mich und euch, dass das Jahr 2023 erkenntnisreich und erfüllt bleibt, aber seine Lehren liebevoll verteilt und in Leichtigkeit verpackt.
In diesem Sinne lasst uns das alte Jahr in Dankbarkeit verabschieden und dem neuen Jahr in Gelassenheit und Selbstvertrauen (wir haben so viel gemeistert) entgegen sehen.

Konstante

Nachruf! Ich bin so traurig.
Eine wichtige Konstante in meinem Leben ist weg.
Sie war immer da. Sie war Anstoß, Antrieb, Auseinandersetzung, Reibung, Verletzung, Liebe und ein Zuhause.
Ich habe mich schon sehr früh in meinem Leben angestrengt, dies alles für mich selbst zu sein. Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen. Immer mehr, immer besser.
Und doch, wie wackelig fühlte es sich jetzt an, wo sie weg ist. Wie sehr trifft es mich, keinen Hafen mehr zu habe, in dem ich zurückkehren könnte, um zu reden, um eine Pause zu machen, um dann wieder neu zu starten.
Nach dem meine Konstante weg war, fühlte ich mich einen ganz kurzen Moment befreit.  Befreit vom Sorgen, vom Zusehen, vom Handeln, von Maßstäben, vom Versuch gerecht zu werden.
Und jetzt?
Erkenne ich, nichts ist wirklich weg. Alles habe ich längst in mir. Hatte ich immer schon. Das macht es nicht leichter, weil das alle Diskussionen endgültig nach innen verlegt. Sie finden von nun an nur noch in mir statt.
Was aber endgültig weg ist, ist mein Zuhause, mein Netz und die Gespräche.
Ich kann ihr nichts mehr erzählen.
Was bleibt, sind ihre Antworten, an die ich mich erinnern kann.

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Frieden

Frieden mit einem Menschen macht man im Hier und Jetzt. Ist die Gelegenheit verstrichen. Hilft nur noch eins, Frieden mit sich selbst zu machen.
Kommen Auseinandersetzungen, ein Dranbleiben, ein Klären, ein sich Verstehen wollen, ein Interessiert sein, eine Entschuldigung und ein Vergeben zu spät, hilft nichts mehr. Da bleibt was offen und es wird dich immer wieder einholen. Da wird man sich selbst vergeben, mit sich selbst Frieden schließen müssen.

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Afrika

Ein lange gehegter Traum ging in Erfüllung, meine Füße auf afrikanischen Boden zu setzen und ein kleines Stück, der Wiege der Menschheit, sehen und erfahren dürfen. Afrika! Genau genommen Kenia. Afrika ist riesen groß und vielfältig und selbst Kenia ist unglaublich groß und vielfältig. Groß das erste Wort, welches wirklich als erstes in den Kopf kommt. Alles ist groß und kraftvoll an Kenia. Es macht mich demütig, dankbar und nachdenklich.
Was lehrt ein solches Land, die Menschen, die dort leben?
Diese Land ist voll von Gegensetzen. Dort gibt es Gegensätze wie, abgrundtiefe Armut, atemberaubenden Reichtum. Das Land ist derart fruchtbar und gleichzeitig modert und verfällt alles unglaublich schnell. Das gilt für alles. Es ist als wenn die Fruchtbarkeit den Verfall bekämpft. Selbst die Reichen spüren den Verfall und müssen ihn oft hinnehmen. Leben und Tod liegen so nah beieinander. Es gibt keine Sicherheit, nur der stetige Wechsel von Leben und Sterben ist sicher.
Hier gibt es soviel Potenz, soviel Kreativität, soviel Lebensmut und -freude, soviel unglaubliche Kraft zum Leben, soviel Gleichmut und auch soviel Lethargie, soviel Liebe und soviel Aggression. Alles ist expressiv und explosiv, die Farben, die Natur und die Menschen und alles nur durch ganz dünne Grenzen voneinander getrennt, wenn überhaupt. Was also lernt man, von so einem Land? Ich versuche es mal mit den Worten der Einheimischen zu erklären, Hakuna Shida (Gelassenheit), Hakuna Matata (Gleichmut oder mach dir keine Sorgen) und Pole Pole (Mach langsam). Ich vermute, das lernt man. Und das sage ich mit Vorsicht und Respekt, weil ich bin nur ein Musungu, ein Weißer, der da nicht dazugehört. Musungs haben viel Leid gebracht hat und werden trotzdem oft viel besser behandelt wird, als sie sich untereinander behandeln.
Ich bin zu tiefst beeindruckt und es wird mein Leben verändern. Danke!

Die Hilfe Gottes

Wir bekommen immer die Hilfe Gottes.
Aber diese Hilfe sieht nicht immer so aus, wie wir sie erwartet
und uns vorgestellt haben. Deshalb erkennen wir die Hilfe oft nicht und
ergreifen die Entwicklungsmöglichkeiten oder Chancen nicht.
Vielleicht sollten wir uns von Erwartungen, Vorstellungen und Wertungen frei machen!?

Es sei hier nochmal erwähnt, dass ich zwar die traditionelle
Bezeichnung „Gott“ benutze, aber eine göttliche Urkraft meine und jedem Mensch freistelle seine für ihn passende Bezeichnung zu benutzen, die er/ sie mit einer übergeordneten Kraft verbindet.

Frieden

Ich bin so müde dagegen zu sein. Dagegensein bedeutet immer die Kraft zur Abgrenzung zu verwenden. Es bedeutet die eigenen Kraft an die andere Kraft verschwenden, die auch dagegen ist. Das ist destruktiv, nicht konstruktiv und erstarrt bestenfalls in einem Patt. Keine Bewegung, keine Entwicklung, in Kreis immer um das Gleiche….Ein Nein, Nein, Nein,
Ich möchte endlich gemeinsam für etwas sein. An Werten, wie Liebe, Gleichheit, Offenheit ausgerichtet leben. Austauschen, interessiert sein, neugierig sein, Berührung zu lassen, auch wenn, die Angst vor Verletzung groß ist.
Gemeinsam etwas aufbauen, etwas entwickeln, Fragen stellen und Antworten finden.
Ja, ja, ja.
Respekt voreinander haben. Vor dem Menschen, der jeden Morgen aufsteht, aufbaut und entwickelt wo von er träumt.
Stell dir mal vor, wir hätten einen gemeinsamen Traum und würden endlich die alten Fehler lassen und was neues schaffen, was für jeden lebendwert sein könnte!

Lebe deine Frage, dann bist du irgendwann deine Antwort

Alles was wir in einem Übermaß leben, kompensiert unseren Mangel. Zum Beispiel, ich bin nicht gut genug, kompensieren wir oft mit Perfektionismus oder Ehrgeiz. Neid kann auch ein Hinweis auf einen Mangel sein. Denn alles was wir bei einem anderen neiden, fehlt uns. Beides ist ein Umgang mit einem Mangel in uns. Leider mit dem Versuch im Außen den Mangel zu beseitigen. Keine noch so große Anstrengung unseren Mangel im Außen zu beseitigen bringt unsere Erlösung. Keine Außen, kein anderer Mensch kann unseren Mangel ausgleichen. Aber jeder kann die Heilung in seinem Inneren finden.
Sich seinem Schmerz und seiner Scham zu stellen, ist ein erster Schritt. Es da sein zu lassen, es sich anschauen, statt weg machen zu wollen oder es zu ignorieren. Sich selbst liebevoll an die Hand zu nehmen und sich eingestehen, da habe ich meinen Mangel, meinen Schmerz. Erkennen, dass der empfundene Mangel, Inspiration, Antrieb und Lehrer war und ist. Alte Glaubenssätze, die sich manifestiert haben, durch neue Affirmationen ersetzen und sie tief einatmen und aufnehmen. Dankbar sein für die Fragen, die immer die Lösung beinhalten, dies bringt die Wandlung vom Mangel in eine Ressource und in Heilung.

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Der Sinn des Lebens, Dasein

Ich wollte schreiben, in jedem Leben geht es ums Leben. Dann dachte ich, das ist nicht verständlich ausgedrückt. Also von vorne… In jedem menschlichen Dasein geht es ums Leben. Was das für jeden einzelnen bedeutet, weiß nur derjenige selbst. Für den einen sind es Autos, das eigene Haus, die Familie, die Kinder, gutes Essen, gutes Trinken, einen Berg besteigen, Reisen, Wandern, Tanzen, Malen, Schreiben und so weiter und so weiter.
Was es braucht sind Möglichkeiten und Perspektiven um motiviert ein Leben zu verwirklichen. Unsere Grundbedürfnisse sind zumindest in der westlichen Welt in aller Regel gesichert. Wir sind soziale Wesen. Leben in Gemeinschaften und in gegenseitiger Abhängigkeit. Wann fangen wir an zu begreifen, das Leben nur durch gegenseitiges Leben lassen und Respekt für einander möglich wird. Lebenswert wird ein Leben durch eine Gemeinschaft in der man getragen wird von Freundschaft, gegenseitiger Unterstützung und Nützlichkeit. Das ist jedenfalls meine ganz persönliche Meinung, das kann man anders sehen und das tun auch viele. Meine größte Angst ist nicht, die vor dem Sterben, sondern allein, ungeliebt und für niemanden wichtig gewesen zu sein. Unser aller Leben ist limitiert, wir leben nicht ewig. Wir haben nicht alle Zeit der Welt für das was uns wichtig ist. Wer das Sterben verdrängt, der lebt nicht. Der versteht nicht, das das Leben für jeden hier auf der Erde begrenzt ist und deshalb ist jedes Leben, jede Lebenskraft wertvoll und wichtig für alle und jeden ohne Ausnahme. Möge jeder seine Erfüllung und Erlösung finden.